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AKTUELLES
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Ein neues Frauenmuseum in Fürth/BayernWeltweit gibt es nur wenige Frauenmuseen mit unterschiedlichen Konzepten. So in Dänemark (Århus), Norwegen (Rolighed), im Senegal und in den USA nationalkultur-orientierte Frauenmuseen, in Österreich (Hittisau), in Deutschland in Stuttgart und Bremen regionalkultur-orientierte Frauenmuseen, ein auf Frauengeschichtsforschung ausgerichtetes Museum in Wiesbaden, ein kunsthistorisch orientiertes Frauenmuseum in Berlin oder das auf Gegenwartskunst bezogene erste Frauenmuseum in Bonn. Nicht zu vergessen das Frauenmuseum in Italien, Meran, das zweihundert Jahre Frauengeschichte dokumentiert. Das Konzept des Museums Frauenkultur Regional – International in Fürth (Bayern) besteht in der kulturvergleichenden Darstellung des Frauenalltages nach unserem Motto „Das Fremde im Spiegel des Eigenen sehen“. Der Schwerpunkt Frauenalltag zeigt überraschende Gemeinsamkeiten in Kulturen, die sehr weit voneinander entfernt zu sein scheinen. Die Gemeinsamkeiten zu entdecken, ist in einer globalisierten Welt wichtiger denn je. Dieses Konzept ist für uns ein Weg zur interkulturellen Verständigung und gleichzeitig ein Instrument gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, bei denen auch Frauen als Täterinnen und Opfer beteiligt sind. Der Anspruch, Frauenalltag kulturvergleichend zu betrachten, erweitert die bisherigen Konzepte von Frauenmuseen weltweit.
Zur GeschichteIn der zweijährigen Kooperationszeit mit der Stadt Fürth - Referat IV, Soziales, Jugend und Kultur - zeigte das Museum Frauenkultur Regional –International zunächst von 2003 bis 2005 vier Ausstellungen in der Fürther Innenstadt an unterschiedlichen Orten. In dieser Phase trug das Museum die Bezeichnung „mobil“. Seit Mai 2006 ist das Museum nicht mehr „mobil“, weil es jetzt im barocken Marstall des Burgfarrnbacher Schlosses, Fürth, seine festen Räumlichkeiten gefunden hat. Das Museum Frauenkultur Regional - International ist das erste Frauenmuseum in Bayern und nach Berlin, Bonn, Wiesbaden, Bremen und Stuttgart das sechste in ganz Deutschland. Trägerin des Museums Frauenkultur Regional - International ist Frauen in der Einen Welt – Zentrum für interkulturelle Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch e.V. (FidEW) Sammlungsbestände
Mit den elf themenbezogenen Wanderausstellungen, die FidEW in den letzten 15 Jahren erstellt hat, kam eine umfangreiche Sammlung von Objekten aus der Region sowie allen Kontinenten zu den Themenbereichen Frauenalltag, Frauenarbeit und weibliches Kunsthandwerk zustande. Diese Sammlungsbestände bilden den Grundstock des Museums Frauenkultur Regional - International.
Bisherige AusstellungenIns Licht gerückt. Frauenrechte - Menschenrechte in Lateinamerika, Asien und Afrika Kopftuchkulturen – Ein Stückchen
Stoff in Geschichte und Gegenwart Sehen und gesehen werden Verflechtungen - Korbmacherinnen
in Sambia und in Oberfranken Überlebenskunst - Frauenalltag
auf Stoffbildern Hoffnung auf eigenes Geld - Frauenalltag
in Burkina Faso und in Franken Anfrage an Bertrun Jeitner-Hartmann Fördermitglied werden
Dies ist eine Einladung an alle. Frauen in der Einen Welt und das Museum Frauenkultur Regional – International sind keine staatlichen Institutionen, deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie Fördermitglied des Trägervereins. Schenken Sie eine Fördermitgliedschaft an Ihre FreundInnen. Berichten Sie, dass es uns gibt. Leiten Sie Informationen über uns weiter. Besuchen Sie uns im Museum. Geburtstag oder Vereinsausflug - es gibt immer gute Anlässe für einen Museumsbesuch. Wir bieten Ihnen besondere Führungen! Bleiben Sie mit uns in Kontakt: muse-f@web.de Spenden sind willkommen!
Frauenmuseen weltweitDas Museum Frauenkultur Regional International ist verlinkt mit Frauenmuseen Weltweit. Für mehr Information besuchen Sie die Webseite www.womeninmuseum.org.
1. Internationaler Kongress der Frauenmuseen in Meran, 11. - 13. Juni 2008Begeistert nahmen am 1. Internationalen Kongress der Frauenmuseen in Meran auch Fidew-Frauen teil, im Kreise von ca. 40 Vertreterinnen aus weltweiten Frauenmuseen und unter der Partnerschaft von Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi.Museum für textile Kunst, Hannover
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