MUSEUM • AUSSTELLUNGEN • 2026
Aktuelle Ausstellung
vom 20. Juni 2026 bis zum 4. April 2027
„Ich finde es toll, dass die Hirschenstrasse einen künstlerischen Touch bekommen hat. Es ist faszinierend! Ich lebe, liebe und arbeite hier sehr gerne… Ich wurde „verFürth“.
– Jolanta Krym, Inhaberin des L’artelier in der Hirschenstraße 14Die Ausstellung “Die Frauen der Hirschenstraße” zeigt die Geschichte der Hirschenstraße aus Frauenperspektive und als Spiegel der Stadtgesellschaft.
Wir laden Sie ein zu einer Spurensuche und zeigen auf, wie eng individuelle Lebensgeschichten mit den großen gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen rund 170 Jahre verbunden sind.
Lokale Mikrogeschichte als Spiegel der Stadt macht soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen sichtbar. Die fortschreitende Industrialisierung, Migration, Verfolgung während der NS-Zeit sowie die Veränderungen der Nachkriegszeit werden in den Biografien der Bewohnerinnen der Hirschenstraße sichtbar.
Frauen prägten und prägen das Zusammenleben – durch Erwerbsarbeit, Sorgear-beit, gesellschaftliches Engagement und die Gestaltung sozialer Netzwerke. Durch die Sichtbarmachung von Frauen erweitert sich klassische Stadt- und Wirtschaftsgeschichte, die immer noch stark fokussiert auf männliche Akteure ist.
Weibliche Biografien entdecken, heißt auch die Identifikation mit der Umgebung zu stärken und seine Stadt anders wahrzunehmen. Die Bedeutung von nachhaltiger Stadtentwicklung, Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und Ermächtigung wird konkret erfahrbar.
Vernissage
Die Vernissage der Ausstellung am 20. Juni 2026 war ein gelungener Auftakt. Rund 100 Gäste kamen ins Museum Frauenkultur Regional-International in die Hirschenstraße 16 in Fürth.
Zur Eröffnung sprachen Gaby Franger vom Verein Frauen in der Einen Welt e.V., dem Träger des Museums, Alexandra Schwab, Quartiersmanagerin und Markus Braun, Bürgermeister von Fürth.
Fotos der Vernissage: Noah Scholz
Copyright Frauen in der Einen Welt und Autorinnen bzw. Künstlerinnen und Fotograf*innen