Aktuelle Ausstellung

Historisches Foto einer belebten Straße im Jahr 1910 in Bayern, mit Menschen, Pferdekutschen und alten Gebäuden entlang der Hirschstraße.

Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.

20. Juni 2026 bis 4. April 2027

Diese Ausstellung wird gefördert von:
Stadt Fürth, Bezirk Mittelfranken,

Kulturfonds Bayern, Stiftung Fons Margarita und Jüdisches Museum Franken

Ein schwarzes und weißes Schachbrett, daneben einige Schachfiguren, die auf das Spiel vorbereiten.
Logo mit Kleeblatt und dem Text 'Stadt Fürth'
Symbol eines klassischen Gebäudes mit Säulen, möglicherweise eine Bank oder eine Regierungsgebäude-Ikone.
Symbol eines klassischen Gebäudes mit Säulen, möglicherweise eine Bank oder eine Regierungsgebäude-Ikone.
Logo mit roten und schwarzen Elementen und Text 'Mitte Mitte Frauen K
Logo des Jüdischen Museums Franken in schwarz-weiß

Ausstellungen

Die Ausstellungen entstehen aus der Arbeit des Nürnberger Vereins Frauen in der Einen Welt – Zentrum für interkulturelle Frauenalltagsforschung und internationalen Austausch e. V., dem Träger des Museums.


Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus Alltag, Kultur und gesellschaftlichem Wandel – Sichtweisen, die uns verbinden, überraschen und neue Perspektiven eröffnen.

Vergangene Ausstellungen

  • Gesonderte Momente - Café Dialoge

    Das Museum Frauenkultur Regional - International eröffnet einen Raum, der interkulturelle Verständigung und internationalen Austausch durch bildende Kunst und Dialoge erlebbar macht.

    Ausstellerinnen: Cristina Kahlo und Elisabeth Bala

  • Hört die Stimmen der Frauen

    Mit eindrücklichen Stickbildern erzählen afghanische Dorffrauen aus der Region Laghmani nicht nur von Krieg und Gewalt, sondern auch von ihrer Kraft, ihrem Mut und ihrer unerschütterlichen Würde. Ihre Stickereien sind künstlerische Zeugnisse, die Leid dokumentieren, Hoffnung bewahren und Widerstandskraft sichtbar machen.

  • Frau.Leben.Freiheit – Geschichten in Stoff

    Seit jeher zählen Nähen, Stricken, Häkeln zu den Frauen zugesprochenen textilen Kenntnissen, den „weiblichen Tugenden“. War um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert den Frauen noch eine Kunstausbildung an den Kunstakademien verwehrt, billigten ihnen Künstler und Kunstkritiker zumindest ein vermehrtes Verständnis für textiles Handwerk und Kunstgeschmack zu.

    Die textilen Objekte stammen von Frauen aus allen Kontinenten, Kunsthandwerkerinnen, Frauengruppierungen, Künstlerinnen – alle Expertinnen in unterschiedlichsten textilen Techniken und Ausführungen.

  • Menschen, die sich in einer Kunstgalerie die ausgestellten Gemälde ansehen.

    33 Frauen, die die Welt bewegten

    Das Ölgemälde von Catarina Chietti zeigt bedeutende Frauen aus Geschichte und Gegenwart – Frauenrechtlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen, humanitäre Aktivistinnen. Es ist inspiriert von Raffaels Fresko „Die Schule von Athen“, das berühmte Philosophen und Wissenschaftler der Antike in einer Phantasiearchitektur versammelt. Als vehementer Kommentar zum dortigen Männerclub werden hier epochemachende weibliche Leistungen, weibliche Brillanz und Kreativität, weibliche Schaffenskraft und Einsatzbereitschaft gefeiert. Alle dargestellten Frauen werden in Einzelporträts mit erläuternden Texten präsentiert.

  • Drei Frauen betrachten sich ein Portrait einer anderen Frau in einem Ausstellungsraum.

    Baustelle Frauenbild

    Die Ausstellung „Baustelle Frauenbild“ präsentiert unterschiedliche Sichtweisen auf Frauen.

  • Eine Gruppe von Menschen betrachtet eine Galerie mit vier bunten Gemälden an der Wand.

    Geburtskulturen

    Wie agieren Geburtshelferinnen im 19., 20. und 21. Jahrhundert, damit es Müttern und Neugeborenen gut geht? Porträts und Geschichten aus Franken, Südtirol und Irland.

  • Schauspielerin auf der Bühne, sitzend vor einem Buch, mit einer schwarzen und weißen Kulisse im Hintergrund und mehreren roten und pinken Blumen im Vordergrund.

    Rück Blick Nach Vorne

    Wie betreffen die Globalisierungsprozesse Frauen im Süden wie im Norden?
    Wie kann über kulturelle Grenzen und gesellschaftliche Konflikte hinweg gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und Frieden agiert werden?

    Kunstwerke zeitgenössischer Künstlerinnen kommunizieren mit traditioneller Ton-
    und Flechtkunst, mit Stick-und Webarbeiten aus Protest-und Menschenrechts-
    bewegungungen. Sie sind Ausgangspunkte für Reflexionen zu Erinnerung, Protest
    und Widerstand gegen Menschenrechtsverbrechen, Verlust von Heimat, 
    Globalisierung, Raub von immateriellen Kulturgütern, Umweltzerstörung.

  • Ausstellungsraum mit Wandbildern, Skulptur in traditioneller Kleidung, Beleuchtung und Achiv-ähnliche Kästen.

    Wie weiblich ist die Stadt? Fürth und die Partnerstädte

    Die Frage, wie eine lebenswerte und liebenswerte Stadt aus Sicht ihrer Bewohnerinnen aller Altersstufen, von Expertinnen und Künstlerinnen aussehen sollte, wird am Beispiel der Stadt Fürth und ihrer Partnerstädte diskutiert.

    Mit Daten, Bildern, Portraits, Geschichten und Installationen zu Fürth, Limoges, Marmaris, Midoun, Paisley und Xylokastro werden Antworten gesucht.

  • Ein Ausstellungsbereich mit Fotos an weißen Wänden und einem großen Standbanner mit einem Lächeln. Das Banner zeigt ein Porträt einer Frau mit Brille und lockigem Haar, daneben steht in roter Schrift "Vergessene Leckerbissen - Kochen und Erzählen". Darunter steht der Name "Deana Maksimović-Vidanović", ihre Tätigkeit als Bloggerin, sowie ihr Standort in Belgrad und Karlsruhe.

    ausgekocht?

    Welche Fragen stellen Frauen heute an Ernährung? Kochen scheint „out“ zu sein - immer seltener wird zuhause gekocht, schnelle Mahlzeiten werden durch industriell hergestellte Fertiggerichte ersetzt. Weltweit drängen internationale Unternehmen in die Küchen. Lebensmittelverschwendung und fehlende Nachhaltigkeit auf der einen Seite führen zu Unterernährung und Verlust von Ernährungsautonomie auf der anderen.

    Gleichzeitig verbinden immer mehr Menschen mit Kochen und Essen auch Genuss,  Lebensstil und soziale Verantwortung.
    Wir zeigen Geschichten von Frauen aus aller Welt, die Kochen und Essen, Teilhabe und Gemeinschaft eine besondere Bedeutung geben – individuell, aber von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Sie machen Mut: Wir können das Lebensmittel- und Agrarsystem gestalten mit vielen kleinen und größeren Entscheidungen am Kochtopf.

  • Eine Gruppe von Menschen bei einer Kunstausstellung, die an der Wand erklärend diskutiert.

    Kriegssocken und Peacemakerinnen

    Mit unserer Ausstellung - 100 Jahre nach den Frauenfriedenskonferenzen - setzen sich Künstlerinnen, strickende und streikende Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen aus aller Welt und über alle Grenzen hinweg mit vergangenen und gegenwärtigen Konflikten auseinander.

  • Alte Holzkirchen mit geflochtener Sitzfläche und weißer Netzlehne, vor weißer Wand, an der eine Fotografie einer älteren Frau hängt.

    Gewonnene Jahre - Neues Zeitalter für Frauen?

    Die Lebenserwartung der Frauen steigt - vor allem in Wohlstandsregionen. Wie werden gewonnene Jahre zur Lebensqualität? Die Ausstellung stellt Frauen vor, die auf vielfältigste Weise diesen neuen Lebensabschnitt gestalten. Sie machen entweder "weiter so", ohne einen deutlichen Übergang ins Alter zu verspüren oder sie nutzen ihn als Chance, "etwas Neues" zu beginnen. Sie pflegen und bewahren Traditionen (Re-member), vermitteln ihre Kenntnisse an die Jungen und setzen sich aktiv zum Wohle für die nachfolgenden Generationen ein (weise Frauen).

  • Menschen vor einer Wand mit künstlerischer Darstellung eines Mädchens, das mit einer Waffe auf dem Kopf gehalten wird, in einem Raum mit weißer Wand und großem Fenster.

    Weitere Ausstellungen aus dem mobilen Museum und Marstall finden Sie hier.