Ausstellungen ausleihen
Einige unserer Ausstellungen können Sie ganz oder teilweise ausleihen. Sie lassen sich mit eigenen Objekten ergänzen und durch ein individuelles Begleitprogramm erweitern.
Umfang, Dauer und Konditionen – etwa für Leihgebühren oder Transport – vereinbaren wir individuell mit Ihnen.
Sprechen Sie uns gerne an.
Ausstellung im Stadtmuseum Zagreb (Kroatien): “Umjetnost pripovijedanja tekstilom – Die Kunst des Erzählens durch Textilien”
Bei der Eröffnung der Ausstellung im März 2026, v.l.: Dr. Tijana Jakovljevič Ševič, Frauen in der Einen Welt e.V., Dr. Aleksandra Berberih Slana, Direktorin Stadtmuseum Zagreb, Prof. Dr. Gaby Franger, Frauen in der Einen Welt e.V.
Die Sammlung des Museum Frauenkultur Fürth dokumentiert das vielfältige Wirken von Frauen in Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Sie umfasst Objekte, Tondokumente, Kunstwerke und Alltagsgegenstände, die weibliche Lebensrealitäten sichtbar machen und regionale Perspektiven mit internationalen Kontexten verbinden.
Ein Teil der Sammlung ist dauerhaft im Museum, ein anderer Teil wird als „dislozierte Sammlung“ zeitlich befristet erforscht und dokumentiert, bevor die Objekte in ihren ursprünglichen Kontext zurückkehren. Die Sammlung wächst kontinuierlich und bildet die Grundlage für Ausstellungen und Bildungsarbeit.
Ergänzend können Ausstellungen ganz oder teilweise ausgeliehen und an anderen Orten gezeigt werden.
Diese Ausstellungen können Sie derzeit ausleihen:
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Hört die Stimmen der Frauen – Stickkunst aus Afghanistan
Mit eindrücklichen Stickbildern erzählen afghanische Dorffrauen aus der Region Laghmani nicht nur von Krieg und Gewalt, sondern auch von ihrer Kraft, ihrem Mut und ihrer unerschütterlichen Würde. Ihre Stickereien sind künstlerische Zeugnisse, die Leid dokumentieren, Hoffnung bewahren und Widerstandskraft sichtbar machen.
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Kopftuchkulturen – Ein Stückchen Stoff in Geschichte und Gegenwart
"Kopftuchkulturen" ist die bekannteste Ausstellung von "Frauen in der Einen Welt e.V.". Sie war bisher an 50 Orten zu sehen, deutschland- und europaweit, u.a. in Brüssel (B), Meran (I), Hittisau, Wien, Hartberg (A) und Nördlingen (D).
Unter dem Titel "Das Kopftuch" wanderte die Ausstellung seit 1986 mit dem Schwerpunkt eines deutsch-türkischen Kulturvergleichs; 2003 aufgrund ihrer reichen Sammlung internationaler Kopftücher und Themen umbenannt auf "Kopftuchkulturen – Ein Stückchen Stoff in Geschichte und Gegenwart".Das Kopftuch, das Stückchen Stoff, verbindet Frauen, die es tragen. Statements dazu von Frauen - sehr persönliche und durchaus widersprüchliche - bilden das Kernstück der Ausstellung, gefolgt von Objekten und Fotos, ergänzt mit aktuellen und historischen Zeugnissen. Weltweit ist das Kopftuch ein Bestandteil von Festtagstrachten, Alltagskleidung, Volkskunst und Mode. Im Prozess von Deutung und Umdeutung unterliegt es einem stetigen sozialhistorischen Wandel.
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Narrative Textilkunst – Frauenalltag auf Stoffbildern
Viele Kapitel der weiblichen Kulturgeschichte wurden mit der Nähnadel, dem ältesten Nähwerkzeug "geschrieben".
Neben der Freude am Können stellen Frauen häufig in Frauengruppen, Kooperativen oder kleinen alternativen Unternehmen Handarbeiten her, weil ihnen andere Berufsausbildungen versperrt sind. Insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien, aber auch in Krisengebieten, z.B. durch Krieg, Flucht, Systemveränderungen in ehemals sozialistischen Ländern, müssen sie durch den Verkauf dieser Handarbeiten für sich und ihre Kinder das Überleben sichern. Die Förderung solcher Fraueninitiativen im informellen Sektor ermöglicht ihnen auch den Erwerb von Qualifikationen außerhalb des offiziellen Bildungssystems.
Die textilen Objekte der Ausstellung „Frauenalltag auf Stoffbildern“ kommen aus allen Kontinenten. In technischer Vielfalt und künstlerischer Gestaltung erzählen sie persönliche und kollektive Geschichten von Frauen. Gestickt, gestrickt, appliziert und in Quilttechnik gefertigt dokumentieren sie Lebenswege von Frauen aus armen und reichen Ländern, unterschiedlichen Alters und Milieus.
Die Kunstwerke vermitteln zwischen den Welten und fördern die gegenseitige Achtung und Wertschätzung verschiedener kultureller Ausdrucksformen.