Lächelnde ältere Frau mit weißen Haaren, trägt eine orange Jacke und einen bunten Schal, sitzt auf einer Parkbank im Freien.

Ilse Schmitt - Fernmeldeinspektorin

„Völker, die die Frauen mitarbeiten lassen, sind wirtschaftlich besser“, ...

... so lautet der Standpunkt von Ilse Schmitt, geboren 1936, eine der ersten Fernmeldeinspektorinnen der Deutschen Bundespost in Nürnberg. 40 Jahre Berufsleben liegen hinter ihr und sie konnte hautnah die rasante Entwicklung in der Übertragungstechnik inmitten einer von Männern dominierten Welt miterleben.

Ohne ein Studium der Ingenieurwissenschaften bot man ihr die Chance, von der handvermittelten Fernmeldestelle in die Technik zu wechseln – ein Segen für die 20jährige Frau, die dort für sich den richtigen Platz fand und stetig mehr Aufgaben übernahm. Gleichzeitig war sie Ehefrau und Mutter, die die Erziehung ihres Sohnes dem Schwiegervater überließ, ein Dilemma, das in dieser Zeit vielen Frauen ein permanent schlechtes Gewissen bereitete.

Nichtsdestotrotz erfüllte sie ihr Beruf mit Stolz, machte sie zu einer selbstbestimmten und weltoffenen Frau, die sich seit ihrem Ruhestand ihren beiden Enkelinnen widmet, damit die Schwiegertochter ihrem Beruf nachgehen konnte.

Eindrücke vom Erzählcafé am
3. November 2021

mit Ilse Schmitt und Gerda Korneck, der
Duo Band SuppKultur im Museum für Kommunikation

Ein Klassenzimmer mit vielen Schülern, die an Tischen sitzen, oben ein Schwarz-Weiß-Bild, unten zwei Musiker beim Spielen auf einer Bühne.
Fünf Personen stehen auf einer Bühne, drei von ihnen halten Blumen, im Hintergrund ein Bildschirm mit einem Bild, Scheinwerfer beleuchten die Szene.
Eine Frau hält ein Mikrofon und spricht an einem Pult bei einer Veranstaltung, im Hintergrund ein blauer Bann mit dem Text 'Wir können Kommunika'.