WONDER
Woman Narratives During the European Resistance
OPEN CALL FÜR
KÜNSTLER*INNEN
WONDER
WONDER ist ein europäisches Projekt, das den Beitrag und den Mut von Frauen im Widerstand gegen Faschismus und Nationalsozialismus, der über Jahrzehnte kaum thematisiert wurde, erforscht, würdigt und sichtbar macht. Damit soll auch ein stärkeres Bewusstsein für den Wert der Beteiligung von Frauen an der Festigung von Demokratien und dem Schutz der Grundrechte geschaffen werden.
WONDER läuft parallel vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2027 in fünf Kulturorganisationen in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich und Polen und wird mit einem gemeinsamen Event in Rom im Dezember 2027 beendet.
Frauen in der Einen Welt mit seinem Museum Frauenkultur Regional – International stellt in diesem Rahmen den Widerstand von Frauen gegen den Nationalsozialismus in Deutschland und Franken ins Zentrum.
Ausgangsbasis sind eine für das Projekt angefertigte Studie zum weiblichen Widerstand und dessen Rezeption in Deutschland sowie ergänzende schriftliche und visuelle Unterlagen, die Frauen in der Einen Welt e.V, zur Verfügung stellt.
In einem partizipativen Prozess entwickelt der/die Künstler*in einer vierwöchigen Residenz - in abzusprechenden Intervallen - und mit offenem Atelier im Museum im Mai 2027 eine Arbeit, die eingebettet wird in die kommende Ausstellung: Weibliche Stimmen des Widerstands und der Zivilcourage 1933 bis heute (29. Mai bis 3. Oktober 2027).
Für die Bewerbung erwarten wir noch kein fertig ausgearbeitetes Werk. Entscheidend ist ein eigenständiger künstlerischer Zugang zum Thema, aus dem während der Residenz eine neue Arbeit entsteht.
Historische Spurensuche, zeitgenössische künstlerische Positionen und aktuelle Diskurse werden so zusammengeführt und in Vernetzungs- und Bildungsarbeit für eine demokratische Widerstandskultur eingesetzt werden.
Wen suchen wir?
Professionelle Künstler*innen mit Wohnsitz und/oder künstlerischem Wirken in Deutschland und Bezug zur deutschen und fränkischen Geschichte und Gegenwart. Gute Deutschkenntnisse und ein Mindestalter von 18 Jahren sind Voraussetzung.
Was suchen wir?
Willkommen sind partizipative und sozial engagierte Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Textilkunst, Fotografie, Video, digitale und multimediale Kunst oder kleinformatige Installationen. Die Arbeit soll sich in die Räumlichkeiten des Museums einfügen lassen.
Was wollen wir?
Wir wollen den Widerstand von Frauen und ihre Zivilcourage würdigen und sichtbar machen. Historische Spurensuche und zeitgenössische künstlerische Positionen kommen zusammen. So entstehen neue Impulse für den Austausch zwischen Menschen, für Bildungsarbeit und für eine lebendige demokratische Erinnerungskultur.
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Künstlerinnenhonorar in Höhe von 3.000,00 €
Produktionskosten von bis zu 1.000,00 € (gegen Belege)
Fahrtkosten ab dem im Bewerbungsformular angegebenen Wohnort. Unterbringungs- und Aufenthaltskosten während der vereinbarten der Residenzzeit und während der Ausstellung.
Die Kosten werden entsprechend der jeweiligen Umstände und dem Wohnort auf der Grundlage des im Bundesreisekostengesetzes (BRKG) festgelegten Kriterien erstattet. Alle Ausgaben müssen vorab mit der Gastorganisation abgestimmt werden.
Zugang zu Arbeitsräumen im Museum Frauenkultur Regional – International
logistische, kuratorische und Netzwerk-Unterstützung während Residenz und Präsentation
Sichtbarkeit über die Kommunikationskanäle von WONDER und Frauen in der Einen Welt e.V.
Teilnahme und Kostenübernahme an dem Abschlussevent im Dezember 2027 in Rom
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Sie möchten sich bewerben? Das freut uns! Bitte füllen Sie den Online-Fragebogen ausschließlich auf Englisch aus. Den Link zum Fragebogen finden Sie bitte auf dieser Webseite. Ergänzend laden Sie ein PDF-Dokument von maximal fünf Seiten hoch. Bitte reichen Sie ausschließlich die folgenden Unterlagen ein:
die Antworten auf die inhaltlichen Fragen des Fragebogens
ein PDF-Dokument (max. 5 Seiten) mit ihrem aktuellen künstlerischen Lebenslauf (CV) mit Ausbildung, Ausstellungen bzw. Projekten und einem Portfolio bzw. einer Auswahl bisheriger Arbeiten
zusätzlich können Sie gerne einem Link zu einem umfangreicheren Portfolio hinzuzufügen
bitte senden Sie keine Originalwerke und keine physischen Arbeiten ein. Wir nehmen ausschließlich die oben genannten digitalen Unterlagen entgegen.
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Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch ein fachkundiges Gremium: eine erste Sichtung erfolgt durch ein nationales Auswahlgremium, anschließend erfolgt die endgültige Entscheidung durch das WONDER Project Steering Committee. Die Mitglieder beider Gremien gehören dem WONDER-Konsortium an und verfügen über einschlägige kuratorische und fachliche Expertise. Die Entscheidung erfolgt nach künstlerisch-inhaltlichen Kriterien und ist endgültig. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Die Auswahl erfolgt nach:
Qualität der künstlerischen Praxis
Qualität der Antworten im Bewerbungsformular
erkennbarem Interesse an der Rolle zeitgenössischer Kunst in Bezug auf die Thematik des Projekts
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Im Zeitraum zwischen Januar und Mai 2027 findet die insgesamt vierwöchige Residenz im Museum Frauenkultur Regional – International statt. Der exakte Zeitraum und mögliche Intervalle werden gemeinsam vereinbart.
Welche Kosten werden erstattet?
Unterbringungs- und Aufenthaltskosten während der Residenzeiten sowie für die vereinbarte Anwesenheit werden während der Ausstellung erstattet, soweit sie anfallen.
Die Fahrtkosten werden nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) auf der Grundlage von Wohnort und den jeweiligen Umständen erstattet.
Wichtig: Alle Ausgaben müssen vorab mit der Gastorganisation abgestimmt werden.
Eine Erstattung kann nur im Rahmen der vereinbarten Bedingungen erfolgen.
Nicht-EU-Bürgerinnen müssten für die Dauer ihres Aufenthalts über ein gültiges Visum und/oder eine gültige Arbeitserlaubnis verfügen.
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6. Dezember 2026, 23:59 Uhr MEZ: Bewerbungsschluss
18. Dezember 2026: Benachrichtigung der ausgewählten Künstler*in
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Voraussetzungen:
nachweisbare professionelle künstlerische Tätigkeit
Bezug zur deutschen und fränkischen Geschichte und Gegenwart
gute Deutschkenntnisse
mindestens 18 Jahre alt
FAQ zu WONDER
Haben Sie noch Fragen zum Bewerbungsverfahren? Wir helfen Ihnen gerne weiter: info@frauenindereinenwelt.de.
Werden Sie Teil von WONDER!
Erforschen und gestalten Sie mit uns die unerzählten Geschichten der Frauen im europäischen Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in englischer Sprache bis zum 6. Dezember 2026, 23:59 Uhr MEZ.
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Founded in 1995, ECCOM promotes the role of culture in contemporary society as a tool for audience development, social inclusion, and lifelong learning. It combines consultancy, research, and training across the cultural sector and has led and partnered in numerous EU-funded projects (Culture Programme, Lifelong Learning, Creative Europe, Horizon, etc.). It was also a partner of the Study on Audience Development, delivered for the European Commission in 2015. ECCOM is part of major international networks such as Culture Action Europe, ICOM, IAWM, and Disorderly Women. https://www.eccom.it/en/
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As Austria’s only women’s museum, FH brings essential expertise at the intersection of gender, memory, and contemporary art. Its curatorial and institutional practice is rooted in feminist pedagogy and participatory approaches, often developed in collaboration with contemporary artists. Through its award-winning interdisciplinary work, the museum connects historical research with artistic expression to explore underrepresented narratives and reimagine forms of women’s agency. Addressing contemporary social challenges such as care, peace, justice, and sustainability through a gendered lens, FH contributes a unique and impactful methodology to the project’s broader goals of cultural justice and inclusive memory. https://www.frauenmuseum.at/
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Since the founding of Frauen in der Einen Welt in 1989, and the Museum Museum Frauenkultur Regional – International, established in 2006, one focus was on women's biographies of resistance—during National Socialism and in broader struggles for human rights and democracy. An essential part of our collections is narrative textiles created from individual and collective resistance movements, as well as traveling exhibitions that connect the results of our research internationally. https://www.frauenindereinenwelt.de/
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Since 2008, IAWM has promoted cooperation and exchange between women's museums around the world to give voice to women from different cultural and socio-political backgrounds. Its global perspective is reflected in exhibitions that highlight women's struggles and achievements, fostering solidarity and collective action. The network and its museums advocate for inclusive curation and representation, intersectional approaches, interactive exhibitions, digital engagement, and institutional self-examination. IAWM has established itself as a hub of expertise: connecting museums, amplifying women’s stories, and promoting gender-sensitive policies in cultural heritage and remembrance. https://www.iawm.international/
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H401 is a private cultural foundation based in the former home of Gisèle d’Ailly van Waterschoot van der Gracht, who sheltered Jewish youth during the Nazi occupation of Amsterdam. Through research, artistic practice, exhibitions, and public programmes, H401 promotes inclusive dialogue and social change. WONDER will coincide with H401’s reopening following renovations, using guided tours, lectures, workshops, and dialogue circles to contextualise Gisèle’s resistance and connect her story to broader histories of women’s resistance, memory, and civic engagement. https://h401.org/
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Founded in 2023, FIB builds on over two decades of experience in vocal arts, beatbox, and creative education. Its team has organised festivals, workshops, and programmes for youth, disadvantaged groups, and migrant communities in cooperation with cultural institutions and civil society organisations. FIB harnesses the creative power of the human voice— especially beatboxing—as a tool for empowerment and social change, promoting values of development, respect, and inclusion while fostering integration and building skills, confidence, and community through music-based techniques. https://instytutbeatboxu.pl/
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